Tinchen

Tinchen, Kurzhaar glatt schwarz/weiß/beige. Geboren ca. Ende 2001. Vater und Mutter: unbekannt.

Tinchen ist ein Notfallschweinchen von weit aus dem Norden aus Lilly Valley von Janne Dore und fand im November 2002 zu uns. Sie hat Götti und Tinger nach ihrer Ankunft erstmal richtig aufgemöbelt um unmißverständlich ihren Anspruch auf die Vorherrschaft zu verdeutlichen. Das war meine schwierigste Vergesellschaftung. Drei Tage lang hing Götti mehr an den Wänden als auf dem Boden, aber jetzt ist Friede und sie flüchten in trauter Gemeinschaft nur noch vor dem grausligen 2Bein… 😉


Damit das klar ist: Chef bin ich !!!


Tinchen ist leider auch etwas stur, dusselig oder vielleicht doch intelligent? Sie sucht ständig den direkten Weg in den Käfig statt einfach durch die Drahtröhre zu gehen.


Und sie liebt das Laub. Da kann man so prima drüberwetzen und Alles zum Rascheln bringen.

Juli 2004
Meine Schweinchen leben jetzt bei mir in Innenhaltung.

27.03.05


22.05.05 Oh was ein schröckliches Bild …

Oktober 2005
Es zeichnete sich schon seit Monaten unaufhaltsam ab. Tinchen wurde alt. Sie wurde immer weniger und weniger, mittlerweile war sie von 1300 g in ihren besten Zeiten auf 700 g runter und die Tiefschlafphasen wurden immer häufiger und intensiver. Beim TA konnten keinerlei Erkrankungen festgestellt werden. Sie erhielt also jeden Tag einen extra Napf mit Leckerchen. Ich stellte den Napf immer vor das Gehege und setzte Tinchen daneben. Sie mampfte die guten Sachen dann fleissig in sich hinein. Vor dem Gehege stand eine Blumenbank über die sie selber wieder ins Gehege zurück konnte wenn sie genug hatte. Dies machte ich so oft wie ich konnte. Eines Abends das gleiche Prozedere. Tinchen mampfte und mampfte. Dann jedoch hielt sie inne, ich dachte sie hat jetzt genug und geht -wie immer- zurück ins Gehege, jedoch, sie ging nicht zurück. Sie schaute sich um und latschte dann einfach mitten in den Raum hinein. Ich war völlig irritiert. Das hatte sie noch nie getan. Kein Schwein rennt einfach in einen großen offenen Raum der ihm völlig unbekannt ist. Sie jedoch stapfte plötzlich überall hier rum. An der Wand unter der Heizung angelangt schaute sie sich dort um und legte sich dann dort einfach hin. Ich wusste nicht was ich tun sollte. Tinchen wollte auf jeden Fall ganz eindeutig nicht zurück in ihr Gehege. Ich hatte das ungute Gefühl das sie sich zum Sterben dorthin verzogen hatte. Ich stellte ihr Futter und Wasser unter die Heizung und ließ ihr ihren Willen.

Sie starb in dieser Herbstnacht.